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    Unternehmen und Förderer

    Brose übernimmt Patenschaft für Hörsaal

    Vor dem Brose-Hörsaal in der Sanderring-Uni (von links): Universitätspräsident Alfred Forchel, Jürgen Otto, Vorsitzender der Geschäftsführung von Brose, und Marcus Wagner, Prodekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. Foto: Robert Emmerich

    Vor dem Brose-Hörsaal in der Sanderring-Uni (von links): Universitätspräsident Alfred Forchel, Jürgen Otto, Vorsitzender der Geschäftsführung von Brose, und Marcus Wagner, Prodekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. Foto: Robert Emmerich

    Seit dem 30. Januar 2013 heißt der frühere Hörsaal 166 in der Neuen Universität am Sanderring "Brose-Hörsaal". Das ist unter anderem durch den roten Namenszug des Coburger Automobilzulieferers Brose über den Eingangstüren kenntlich gemacht.

    Erstmals hat somit ein weltweit tätiges Industrieunternehmen eine Hörsaal-Patenschaft an der Universität übernommen. Zum Auftakt hielt Jürgen Otto, Vorsitzender der Brose-Geschäftsführung, einen Vortrag vor Studierenden.

    „Die Hörsaal-Patenschaft ist ein weiterer Baustein unseres Engagements an der Universität Würzburg“, so Otto bei der Unterzeichnung des Patenschaftsvertrags im Senatssaal. Das Familienunternehmen unterstützt die Universität unter anderem im Rahmen des Deutschlandstipendiums. „Eine leistungsfähige Hochschule ist für uns und unsere Mitarbeiter ein wichtiger Standortfaktor in Würzburg“, so Otto.

    Universitätspräsident Alfred Forchel begrüßte die neue Patenschaft und dankte Jürgen Otto für das Engagement der Firma. Dank gab es auch vom Prodekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, Professor Marcus Wagner. Die Wirtschaftswissenschaftler sind die Hauptnutzer des Brose-Hörsaals.

    Zur Person von Jürgen Otto

    Der Brose-Hörsaal ist für Jürgen Otto (48) kein unbekannter Ort: Er selber hat dort in seiner Zeit als BWL-Student schon Vorlesungen gehört. Seine berufliche Laufbahn begann Otto nach dem Studium 1990 als Logistikplaner bei Brose. Bereits mit 30 Jahren wurde ihm die Leitung des Werks Meerane übertragen. Im weiteren Verlauf seiner Karriere leitete er den Standort Coburg und verantwortete den Geschäftsbereich Sitzsysteme; 2006 übernahm er den Vorsitz der Geschäftsführung.

    Vortrag vor Studierenden

    „Innovation als Basis für Erfolg“: Zu diesem Thema sprach Uni-Alumnus Otto nach der Vertragsunterzeichnung im Brose-Hörsaal vor Studierenden und Professoren der Wirtschaftswissenschaften. Den Studierenden präsentierte er das Unternehmen auch als potenziellen späteren Arbeitgeber. „Wichtiger als das Fachwissen ist für uns die Persönlichkeit der Bewerber. Das Studium ist für uns aber Beleg der Eingangsqualifikation“, so Otto. Dabei zähle unter anderem, mit welcher Energie und Systematik jemand seine Projekte verfolgt und wie er im Team mit seinen Kollegen zusammenarbeitet.

    Der Vortrag und die anschließende Diskussion boten den Studierenden viele weitere Einblicke in das weltweit tätige Familienunternehmen. Otto sprach über die im globalen Wettbewerb wichtigsten Erfolgsfaktoren: unter anderem die Unternehmensstrategie, die Personalpolitik, den Ablauf internationaler Geschäftsverhandlungen sowie die Produktion, Logistik und das Lieferantenmanagement.

    Zur Firma Brose

    Brose produziert mechatronische Komponenten und Elektromotoren für die Automobilindustrie. Weltweit beschäftigt das Unternehmen rund 21.000 Mitarbeiter an 53 Standorten in 23 Ländern. In Würzburg ist das globale Headquarters des Geschäftsbereichs Motoren mit rund 1.800 Mitarbeitern angesiedelt.

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    Fax: +49 931 31-82600

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